Dialog

Gedanken zu unserer Dialog- und Kommunikationsfähigkeit. Gedacht anlässlich einer Vesper in Puchenau – als Schriftstelle wählte ich den Johannesprolog.

Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
(Joh 1,9-14)

In der Vorbereitung dieser Vesper für eine Gruppe aus unserer Pfarre, die seit Jahren im Dialog mit den Kirchen des Ostens ist, machte ich mir Gedanken zum Wort “Dialog”.

Weiterlesen

2012. Beginnen. Beten.

2012 beginnt mit einem beeindruckenden Feuerwerk. Nicht etwa in einer großen Stadt – nein, gleich hier, in Puchenau, einer kleinen Gemeinde am Rande von Linz. Direkt vor unserer Nase. Vor dem Balkon. Jedes Jahr scheint mir die Menge der abgefeuerten Raketen anzuwachsen, scheinen die privaten Feuerwerke prächiger zu scheinen und lauter zu knallen. Anschauen tu ichs gerne. Es ist wie ein Trommelwirbel, der den Beginn des neuen Jahres begleitet…

Weiterlesen

Jugendcursillo – Sei wie du bist. Tanz’ doch aus der Reihe!

Einmal für 3 Tage so sein können, wie ich bin. Die Chance haben, mich auszutauschen, mich selbst besser kennen zu lernen. Die Möglichkeit für Ruhe, für eine Auszeit vom Alltag. Die Möglichkeit, mich neu mit Gott auseinanderzusetzen. Das alles und mehr bietet der Jugendcursillo – ein “kleiner Glaubenskurs” für Jugendliche, der für die TeilnehmerInnen oft Großes bringen kann…

Weiterlesen

Gern katholisch!

Ich bin Christ. Aus Überzeugung. Und außerdem bin ich gerne Katholik. Trotzdem hat mir letztens jemand zu verstehen gegeben, ich sei nicht katholisch, weil ich manche Positionen meiner Kirche nicht teile.

Ich muss gestehen, dass mich das sehr getroffen hat, denn meine Kirche bedeutet mir eigentlich sehr viel. In dieser Kirche habe ich meine spirituelle und religiöse Heimat gefunden. In dieser Kirche habe ich einige meiner besten Freunde kennen gelernt. Und gerade die katholische Kirche vor Ort – meine Pfarre – ist es, in der ich mich auch gerne und mit vollem Einsatz engagiere

Trotzdem gibt es Dinge in meiner Kirche, die mir große Sorgen bereiten:

Weiterlesen