“…Bildung entsteht in einer lebendigen Begegnung, an der Lehrer oder Lehrerin sprechend und hörend, erkennend und korrigierend, kritisch und selbstkritisch beteiligt sind. Die Kirche begibt sich in diesen Vorgang zu ihrem eigenen Vorteil mit hinein, wenn sie Schule macht…
…Kirche als Schulträger wird also durch die Schüler notwendig zu einem Gespräch über Sinnzusammenhänge herausgefordert, das sie vor der Versuchung eines bloß spezialisierten, sektoralen Selbstverständnisses schützt…”
aus: Klaus Mertes SJ, Kirchliche Schulen – warum?, in: Stimmen der Zeit, Heft 6/2009, Verlag Herder Freiburg