Dialog

Gedanken zu unserer Dialog- und Kommunikationsfähigkeit. Gedacht anlässlich einer Vesper in Puchenau – als Schriftstelle wählte ich den Johannesprolog.

Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
(Joh 1,9-14)

In der Vorbereitung dieser Vesper für eine Gruppe aus unserer Pfarre, die seit Jahren im Dialog mit den Kirchen des Ostens ist, machte ich mir Gedanken zum Wort “Dialog”.

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2012. Beginnen. Beten.

2012 beginnt mit einem beeindruckenden Feuerwerk. Nicht etwa in einer großen Stadt – nein, gleich hier, in Puchenau, einer kleinen Gemeinde am Rande von Linz. Direkt vor unserer Nase. Vor dem Balkon. Jedes Jahr scheint mir die Menge der abgefeuerten Raketen anzuwachsen, scheinen die privaten Feuerwerke prächiger zu scheinen und lauter zu knallen. Anschauen tu ichs gerne. Es ist wie ein Trommelwirbel, der den Beginn des neuen Jahres begleitet…

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Die Welt der kleinen Steine – oder: Die Wiederentdeckung meiner Kindheit

„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ (Friedrich Schiller)

Von meinem 5. Lebensjahr an hatte ich ein Lieblingsspielzeug: LEGO. Die kleinen Steine, die ich immer wieder neu kombinierte, faszinierten mich viele Jahre. In meinem Zimmer hatte ich permanent eine Legostadt aufgebaut, die sich ständig veränderte. Eine besondere Liebe galt dem Lego-Thema “Space” – ich hatte eine beträchtliche Sammlung von kleinen und größeren Raumschiffen und Raumfahrzeugen.

Die Lust am LEGO-Spielen verlor ich in der Pubertät. Die vielen kleinen Steine verschwanden in einer Lade im Wochenendhaus meiner Eltern und wurden nur dann wieder aktiviert, wenn zufällig mal kleinere Kinder zu Besuch waren.

Wenn man Vater wird, entdeckt man das Spielen neu. Unsere Tochter baut liebend gern mit Duplosteinen, und da ist der Papa als “Baumeister” und Spielkamerad natürlich total gefragt. Und ich muss gestehen: Mit den Duplosteinen meiner Tochter zu spielen, macht auch mir großen Spaß.

In den vergangenen Semesterferien verbrachten wir ein verlängertes Wochenende mit Freunden im Wochenendhaus meiner Eltern. Unsere Freunde haben erzählt, dass sie unlängst die alten Legosets wieder zusammengebaut haben. Ich brauchte nicht lange nachzudenken, um die große Lade in der alten Truhe zu öffnen…

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Jugendcursillo – Sei wie du bist. Tanz’ doch aus der Reihe!

Einmal für 3 Tage so sein können, wie ich bin. Die Chance haben, mich auszutauschen, mich selbst besser kennen zu lernen. Die Möglichkeit für Ruhe, für eine Auszeit vom Alltag. Die Möglichkeit, mich neu mit Gott auseinanderzusetzen. Das alles und mehr bietet der Jugendcursillo – ein “kleiner Glaubenskurs” für Jugendliche, der für die TeilnehmerInnen oft Großes bringen kann…

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Email eines (bald de-?)motivierten (Mit?)arbeiters

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Faymann!
Sehr geehrte Frau Bundesministerin Schmied!
Sehr geehrter Herr Staatssekretär Lopatka!

Mit großem Befremden nehme ich Ihre Wortmeldung zur Diskussion rund um ein neues LehrerInnen-Dienstrecht zur Kenntnis.

Ich bin Lehrer im 4. Dienstjahr, unterrichte kath. Religion und tue das mit großer Freude und Engagement bei meinen Unterrichtsvorbereitungen. Bildung selbst war mir schon immer ein anliegen, die Liebe zum Lehrberuf entdeckte ich während meines Theologiestudiums. Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass zumindest Sie, Frau Bundesministerin, über das tatsächliche Ausmaß der Arbeitszeit eines Lehrers / einer Lehrerin bescheid wissen – und Ihnen selbstverständlich klar ist, dass LehrerInnen ihre Arbeit im Rahmen eines Vollzeitjobs wahrnehmen. Ihre Auftritte in den Medien in den vergangenen Tagen haben mich eines Besseren belehrt…

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Von Wahlen und Menschen

Die Landtags- und Gemeinderatswahlen waren für mich und meine Familie heuer besonders spannend. Grund dafür war, dass sich mein Vater zum Zweiten Mal der Wiederwahl als Bürgermeister der Gemeinde Puchenau gestellt hat. So war es für meine Familie möglich, hautnah zu erleben, was “Wahlkampf” auch bedeuten kann. Hauptsächlich natürlich viel Arbeit – und Nervenstärke. Die Überzeugung, die richtige Ziele zu haben. Ein Team im Rücken, das an einem Strang zieht. Selbstsicherheit. Demut. Letztendlich wurde mein Vater mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit wiedergewählt, und seine Partei (ÖVP) errang die absolute Mehrheit im Puchenauer Gemeinderat.

Warum ich das schreibe?

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Gern katholisch!

Ich bin Christ. Aus Überzeugung. Und außerdem bin ich gerne Katholik. Trotzdem hat mir letztens jemand zu verstehen gegeben, ich sei nicht katholisch, weil ich manche Positionen meiner Kirche nicht teile.

Ich muss gestehen, dass mich das sehr getroffen hat, denn meine Kirche bedeutet mir eigentlich sehr viel. In dieser Kirche habe ich meine spirituelle und religiöse Heimat gefunden. In dieser Kirche habe ich einige meiner besten Freunde kennen gelernt. Und gerade die katholische Kirche vor Ort – meine Pfarre – ist es, in der ich mich auch gerne und mit vollem Einsatz engagiere

Trotzdem gibt es Dinge in meiner Kirche, die mir große Sorgen bereiten:

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